Daten und wissenschaftliche Studien
Die Universität San Martín de Porres (USMP) und ComVoMujer haben mehrere Studien über die Kosten von Gewalt gegen Frauen für Unternehmen durchgeführt.
- Ecuador
- Zusammenfassung der Studie „Gewalt gegen Frauen und deren unsichtbare Kosten für ecuadorianische Kleinstunternehmen“
- Nationale Studie: Von der Evidenz zur Prävention. Wie lässt sich Gewalt gegen Frauen an ecuadorianischen Universitäten verhindern? Video
- Bolivien
- Peru
- Studie „Die Gewalt gegen Frauen und ihre finanziellen Folgen für Unternehmen in Peru“ – Zusammenfassung
- Studie „Die Gewalt gegen Frauen und ihre finanziellen Folgen für Unternehmen in Peru“ – Komplette Studie
- Factsheet „Gewalt an Frauen kostet peruanische Unternehmen jedes Jahr Milliarden”
- Factsheet „Auch Unternehmen entkommen den Folgen geschlechtsspezifischer Gewalt nicht!“
Ecuador
Zusammenfassung der Studie „Gewalt gegen Frauen und deren unsichtbare Kosten für ecuadorianische Kleinstunternehmen“
50% der Besitzer*innen von Mikrounternehmen sind Betroffene von Gewalt durch ihre Partner. Diese Tatsache wirkt sich nicht nur negativ auf die Rentabilität und Produktivität ihrer Betriebe aus, sondern gefährdet auch deren Existenz. Die Publikation hilft sowohl privaten als auch öffentlichen Institutionen, die negativen Auswirkungen geschlechtsspezifischer Gewalt zu erkennen.
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Nationale Studie: Von der Evidenz zur Prävention. Wie lässt sich Gewalt gegen Frauen an ecuadorianischen Universitäten verhindern? Video
Die Universitäten in Ecuador tragen pro Jahr 68.833.079 USD an indirekten Kosten (für Studierende und Lehrkräfte), die durch Gewalt gegen Frauen durch Partner und andere Mitglieder der Universitätsgemeinschaft entstehen. Dieser Betrag entspricht 3.664.409 Ausfalltagen für 252.429 Studierende und Lehrkräfte, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind. Außerdem haben 7 von 10 Studenten und Studentinnen, die Zeugen von Gewalt gegen Frauen wurden, nicht gehandelt oder eingegriffen.
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Bolivien
Zusammenfassung “Gewalt gegen Frauen und ihre finanziellen Folgen für Unternehmen in Bolivien”
Als Konsequenz von Partnergewalt gegen Frauen verlieren bolivianische Unternehmen 52.858.213 Arbeitstage pro Jahr, was einem Verlust von 1.976.294.112 US-Dollar bzw. 6,46% des Bruttoinlandsprodukts entspricht. Die Studie zeigt, dass die Gewalttäter für Unternehmen mehr Kosten verursachen, als die von Gewalt betroffenen Frauen.
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Peru
Studie „Die Gewalt gegen Frauen und ihre finanziellen Folgen für Unternehmen in Peru“ – Zusammenfassung
Im Jahr 2012 waren 23,24% der weiblichen bezahlten Arbeitskräfte in Peru von mindestens einer Form von Gewalt durch ihre Partner oder ihre ehemaligen Partner betroffen. Als Folge von Gewalt gegen Frauen gehen jährlich 70 Millionen Arbeitstage verloren, was einem Verlust von mindestens 6,7 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen bzw. 3,7% des BIP entspricht.
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Studie „Die Gewalt gegen Frauen und ihre finanziellen Folgen für Unternehmen in Peru“ – Komplette Studie
Im Jahr 2012 waren 23,24% der weiblichen bezahlten Arbeitskräfte in Peru von mindestens einer Form von Gewalt durch ihre Partner oder ihre ehemaligen Partner betroffen. Als Folge von Gewalt gegen Frauen gehen jährlich 70 Millionen Arbeitstage verloren, was einem Verlust von mindestens 6,7 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen bzw. 3,7% des BIP entspricht.
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Factsheet „Gewalt an Frauen kostet peruanische Unternehmen jedes Jahr Milliarden”
Das Fachtsheet beschreibt den Studienverlauf der Erhebung von Unternehmenskosten von Gewalt gegen Frauen in Peru, und zeigt auf, wie durch diese Gewalt erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen zum Nachteil der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen entstehen. Durch die Studie entstand eine neue Forschungslinie in den Wirtschaftswissenschaften in Lateinamerika, die Produktivität, Geschlecht und Gewalt unter Einbeziehung von CSR-Kriterien betrachtet.
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Factsheet „Auch Unternehmen entkommen den Folgen geschlechtsspezifischer Gewalt nicht!“
Die Universität San Martin de Porres und das Gender Programm haben mit ComVoMujer vereinbart, eine nationale Studie durchzuführen, um die wirtschaftlichen Folgen von Gewalt gegen Frauen für mittlere und große Unternehmen in Peru zu ermitteln. Dazu wurde das Personal von 211 privatwirtschaftlichen Unternehmen in fünf Städten des Landes interviewt: Lima, Chiclayo, Cusco, Puno und Iquitos.
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